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Integriertes Klimaschutzkonzept

Klimaschutzkonzept

Der Europäische Rat hat sich im Oktober 2009 auf das Ziel geeinigt, im Rahmen der laut Weltklimarat (IPCC) erforderlichen Reduzierungen seitens der Gruppe der Industrieländer die Emissionen der EU bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern. Die Bundesregierung hat deshalb im Energiekonzept vom 28. September 2010 beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 %, bis zum Jahr 2030 um 55 %, bis zum Jahr 2040 um 70 % und bis zum Jahr2050 um 80-95 % unter das Niveau von 1990 zu senken.

In Kommunen entsteht ein hoher Anteil der Treibhausgasemissionen. Zugleich liegen hier große Potenziale für deren Minderung. Die Notwendigkeit, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen um 80-95 % zu reduzieren, zieht nach sich, dass alle Städte und Gemeinden, aber auch private Haushalte und die örtliche Industrie in den nächsten 40 Jahren ein Treibhausgasemissionsniveau nahe Null erreicht haben müssen. Daher wird seit 2008 die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte für alle klimarelevanten Bereiche einer Kommune im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) finanziell unterstützt.“ (Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative)


Gefördert durch die NKI (Förderkennzeichen: 03KS3970) des Bundesumweltministeriums erstellt die Stadt Dissen seit dem 01.03.2013 in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Graw in Osnabrück das Integrierte Klimaschutzkonzept mit dem Ziel der Entwicklung von kommunalen Maßnahmen und Handlungsansätzen zum Klimaschutz. Die Förderung wird vom Projektträger Jülich betreut. Der Förderanteil beträgt 65 Prozent (17.094 Euro). Innerhalb der Projektlaufzeit bis zum 28.02.2014 sollen folgende Projektergebnisse erreicht werden:

• Energie- und CO2-Bilanz,
• Potenzialabschätzung im Bereich Energieeinsparung und regenerative Energieträger,
• Szenarienentwicklung,
• Akteursbeteiligung,
• Maßnahmen- und Projektkatalog,
• Netzwerkbildung zur Umsetzung,
• Identifizierung von Umsetzungsprojekten,
• Controlling und Kommunikationskonzept und
• kommunales Handlungskonzept zum Klimaschutz.

Koordination und Bearbeitung erfolgt über den Fachbereichsleiter Planen und Bauen Heinrich Kocks (Tel.: 05421 / 303 148).

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